Beleuchtungstechnik

Das Wort Beleuchtung bezeichnet eine optische Ausleuchtung und Erhellung eines Raumes oder Objektes mit Kunstlicht. Von einer Beleuchtung durch Sonnenlicht spricht man nur dann, wenn dieses mit technischen Hilfsmitteln (z.B. mit Spiegeln) gezielt auf eine bestimmte Stelle gerichtet wird.

Man unterscheidet zwischen Innen- und Außenbeleuchtung. Die Ausleuchtung mit Tageslicht durch Oberlichter oder Fenster bezeichnet man dagegen als Belichtung.



Früher erfolgte die Beleuchtung mit Kerzen oder Öllampen, dann kam die Gasbeleuchtung und schließlich die heute genutzte elektrische Beleuchtung mittels Leuchten. Umgangssprachlich werden Leuchten auch Lampen genannt, wobei Lampen im Eigentlichen die Leuchtmittel sind.

Transportable Beleuchtung bieten die Fackel, das Windlicht (Kerze, Öllampe), die Taschenlampe, die Beleuchtungsaggregate (z. B. bei der Feuerwehr, auf Touristenbooten) und letztlich auch die Beleuchtung von Fahrzeugen.Im Außenbereich spielt die Straßenbeleuchtung (Laterne), sowie die Stadion-, Industrie- und Werbebeleuchtung eine Rolle.Auf die menschliche Physiologie hat die Lichtfarbe, der Zeitverlauf des Lichtstromes sowie die Beeinflussung des Tag/Nacht-Rhythmus einen Einfluss.

Die Lichtfarbe beeinflusst den Melatonin-Haushalt des Gehirnes.
Viele künstliche Lichtquellen flimmern im Rhythmus der doppelten Netzwechselspannung (100 oder 120 Hertz entsprechend der 50 oder 60 Hertz Netzfrequenz). Diese Lichtstärkeschwankungen werden oft nicht bewusst wahrgenommen, stören aber bei der Arbeit an bewegten Maschinen oder verursachen Nervosität.
Mit einem hohen Anspruch an Beleuchtung geht ein hoher Stromverbrauch einher. Als Maßnahme zur Verringerung der CO2-Emissionen von Kraftwerken, die mit fossilen Energieträgern betrieben werden, gibt es eine Kampagne zum Ersatz von Glühlampen durch Leuchtstofflampen und Leuchtdioden und zum mittelfristigen Verbot des Verkaufs von Glühbirnen. Noch  beträgt der zu Beleuchtungszwecken verwendten Anteiles der Elektroenergie der  Haushalte  nur etwa 18% beziehungsweise 2% des Gesamtenergieverbrauches, in Gewerbebetrieben 5 bis 10% des Stromes zur Beleuchtung. Darauf basiert die Berechnung das in diesem Bereich ein durchschnittliches Einsparpotential von 50% besteht.