Gesetzliche Regelungen

Künstliche Beleuchtung 

technische Vorgaben und gesetzliche  Regelungen für Arbeitsstätten und Arbeitsplätze

Arbeitsräume sind mit einer möglichst gleichmäßigen und möglichst farbneutralen künstlichen Beleuchtung auszustatten. Die Beleuchtungsstärke muss im ganzen Raum, gemessen 0,85 m über dem Boden, mindestens 100 Lux betragen (Arbeitsstättenverordnung), ist jedoch grundsätzlich an die jeweilige Sehaufgabe und andere Vorgaben anzupassen.

Bildschirmarbeit stellt besondere Anforderungen an die Beleuchtung und Belichtung, besonders deshalb, weil Blendungen und Spiegelungen vermieden werden müssen.

Künstliche Beleuchtung – Nennbeleuchtungsstärke (Einige Beispiele):

Allgemeines
  • Anforderungen für Verkehrswege, Gänge, Treppenhäuser, Aufzüge:
  • Mindest-Beleuchtungsstärke für Arbeitsräume:
  • Garagen (Einstellflächen für Fahrzeuge)
  • Arbeitsplatz in der Produktion (z.B. Presse, Montagetisch u.ä.)
  • Bildschirmarbeitsplatz
  • Frisierzone  beim Friseur
  • Hotelrezeption, Küche
  • Selbstbedienungsrestaurant

100 lx

100 lx

50 lx

200 lx

500 lx

750 lx

500 lx

           300 lx                   

 Operationssaal in einem Krankenhaus  

  • Allgemeinbeleuchtung
  • Beleuchtung im unmittelbaren Umfeld des Operationsfeldes
  • Beleuchtung in Operationsfeldmitte
 

500 lx

10 000 lx

      20 000 bis 50 000 lx

 Schmuck- und Uhrenwerkstätten  

  • Bearbeitung von Edelsteinen
  • Herstellung von Schmuckwaren
  • Optiker- und Uhrmacherwerkstat
 

1 500 lx

1 000 lx

            1 500 lx